UMTS Karte

Es gibt viele Fachbegriffe rund um das Thema UMTS. Zudem gibt es verschiedene Arten von Hardware, die für das Surfen im mobilen Internet genutzt werden können, wie zum Beispiel die UMTS Karte. Um viele Fragen vorab klären zu können, haben wir die wichtigsten Informationen zum Thema UMTS auf der Startseite zusammengetragen.

UMTS dient in erster Linie zur Datenübertragung über das Mobilfunknetz. UMTS kann somit eingesetzt werden, um im mobilen Internet zu surfen. Dazu wird selbstverständlich eine spezielle Hardware benötigt, die praktisch als Sender und Empfänger dient und somit eine Verbindung ins Internet herstellt. Besonders beliebt ist die UMTS Karte. Die UMTS Karte wird in den Kartenslot des Notebooks eingeschoben. Der heimische Computer kann auch nachträglich mit einer UMTS Karte ausgestattet werden. Allerdings muss der Computer, sofern er nicht über einen Kartenslot verfügt, mit einem Kartenslot ausgestattet werden. Die UMTS Karte kann also zuhause und unterwegs, nahezu an jedem erdenklichen Ort genutzt werden, um im mobilen Internet surfen zu können.

Um die UMTS Karte nutzen zu können, wird ein UMTS-Tarif benötigt, der bei allen Mobilfunkanbietern erhältlich ist. Besonders beliebt sind dabei UMTS-Flatrates. Für eine Flatrate wird ein Festpreis berechnet und dann kann so lange oder soviel im Internet gesurft werden, wie es beliebt. Es muss also nicht mehr darauf geachtet werden, wie viel Zeit im Internet verbracht wurde oder wie viel Datenvolumen verbraucht wurde. Es wird monatlich immer der gleiche Preis bezahlt. Für Flatrates mit Vertrag beträgt die Mindestvertragslaufzeit, je nach Anbieter, zwischen 3 und 24 Monate. Mittlerweile gibt es jedoch auch viele Prepaid-Anbieter für Flatrates, bei denen es keine Mindestvertragslaufzeit gibt.

Nahezu alle Anbieter der UMTS Karte stellen ihren Kunden sogenannte Fair-Flatrates zur Verfügung. In diesem Fall wird die Surfgeschwindigkeit ab einem bestimmten verbrauchten Datenvolumen gedrosselt. Die Höhe des Datenvolumens liegt in der Regel bei allen Anbietern bei 5 GB. Auch wenn bereits 5 GB versurft wurden, kann noch weiterhin im Internet gesurft werden, allerdings nur noch mit einer Geschwindigkeit von bis zu 64 KBit/s statt mit bis zu 384 KBit/s. Die Geschwindigkeitsdrosselung ist bei allen Mobilfunkbetreibern üblich, um allen UMTS-Nutzern eine möglichst hohe Bandbreite beim Surfen gewährleisten zu können.

Das UMTS-Netz ist in weiten Teilen Deutschlands gut ausgebaut. In ländlichen Regionen kann es dennoch zu Störungen bei der Datenübertragung kommen. In kleineren Orten ist das UMTS-Netz häufig nur unzureichend ausgebaut. Die UMTS Karte nutzt dann eine andere Möglichkeit für die Datenübertragung. Dafür kommt entweder EDGE oder GPRS in Frage. EDGE und GPRS sind jedoch um einiges langsamer als UMTS. Dabei ist EDGE mit einer Geschwindigkeit von bis zu 220 KBit/s, dem noch langsameren GPRS, mit einer Datenrate von bis zu 56 KBit/s, vorzuziehen. Vor dem Kauf einer UMTS Karte sollte in Erfahrung gebracht werden, ob UMTS im eigenen Wohnort bzw. in den Orten, in denen man sich häufig aufhält, verfügbar ist. Auf den Webseiten der Mobilfunkanbieter kann die UMTS-Verfügbarkeit anhand der Postleitzahl ermittelt werden. Derzeit wird das UMTS-Netz weiter ausgebaut, dabei werden auch die ländlichen Gebiete berücksichtigt.

Viele Mobilfunk-Provider haben auch die UMTS-Erweiterungen HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) und HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) in ihrem Angebot. HSDPA dient zur Beschleunigung des Downlinks und HSUPA zur Beschleunigung des Uplinks. Mit HSDPA werden also alle Downloads beschleunigt, wodurch unter anderem die Surfgeschwindigkeit angehoben wird. HSUPA beschleunigt Uploads wie zum Beispiel beim Versenden von E-Mails oder das Hochladen von Fotos oder Videos auf eine Webseite usw. UMTS, in Verbindung mit den UMTS-Erweiterungen, ist ähnlich schnell, wie ein herkömmlicher DSL-Anschluss, mit dem Unterschied, dass die UMTS Karte an jedem Ort eingesetzt werden kann.